Summer School: Engineers of the Future

Fünf Tage forschen, experimentieren und studieren an der RPTU

Die Summer School „Engineers of the Future“ bietet Oberstufenschüler*innen die Möglichkeit, eine Woche lang Universitätsluft zu schnuppern und aktuelle Forschungsfelder der RPTU und des Leibniz Instituts für Verbundwerkstoffe (IVW) praxisnah kennenzulernen. 

In Workshops, Laboren und Mitmachformaten erleben die Teilnehmenden, wie vielseitig, kreativ und gesellschaftlich relevant Ingenieur- und Naturwissenschaften sind – von nachhaltigen Materialien über Robotik bis hin zur Biotechnologie.
Abgerundet wird das Programm durch Einblicke in das Studium an einer Universität.

Das Wichtigste auf einem Blick

Zielgruppe:
 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 12
(bevorzugt Leistungskurse Mathematik, Physik oder Chemie und/oder Biologie)

Teilnehmerzahl: 15 Plätze

Zeitraum der Summer School: 
29. Juni – 3. Juli 2026
(täglich 09:00–16:00 Uhr)

Kosten: Teilnahme kostenfrei
(inkl. Mittagessen in der Mensa)

Format: Tagesworkshops mit Labor- und Praxisanteilen

Bewerbungsfrist:  31. März 2026

Auswahl & Rückmeldung: bis 15. April 2026

Bewirb dich jetzt!

Bewerbungsunterlagen:

  • ½ Seite Motivationsschreiben
  • Kurzer Lebenslauf
  • Letztes Schulzeugnis
  • Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten

Bewerbung an:
Prof. Dr.-Ing. Ulf Breuer
Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe GmbH
Erwin-Schrödinger-Straße 58
67663 Kaiserslautern
ulf.breuer(at)leibniz-ivw.de 


Tag 1 – Erstaunlich babbisch: Chemie & Physik des Klebens (AWOK)

Zum Auftakt tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Polymere und Klebstoffe ein. Nach einer Einführung in die chemischen und physikalischen Grundlagen stellen sie selbst Klebstoffe her, die mithilfe von Licht in Sekundenschnelle aushärten. Mit diesen fertigen sie Gebrauchs- und Kunstgegenstände zum Mitnehmen an und testen deren mechanische Belastbarkeit.

Tag 4 – Lernen von der Natur: Revolution in der Robotik (CPE)

 

In der Soft-Robotik lassen sich Technik und Biologie auf besondere Weise verbinden. Die Teilnehmenden entdecken, warum weiche, flexible Roboter in vielen Anwendungen Vorteile haben und wie Tiere wie Quallen, Kraken oder Raupen als Vorbilder dienen. Eigene Prototypen werden getestet, bevor am Nachmittag ein Roboterarm programmiert und mit Soft-Robot-Greifern ausgestattet wird.

Tag 2 – Mit Naturfasern emissionsfrei fliegen (IVW)

 

Am zweiten Tag steht das Thema nachhaltige Werkstoffe im Fokus. Nach theoretischen Einblicken in Faserverbundwerkstoffe und ihre Anwendungen – etwa in der Medizintechnik oder Luft- und Raumfahrt – geht es ins Labor. Dort fertigen die Schüler*innen eigene Frisbees aus hochfesten, nachwachsenden Rohstoffen und testen deren mechanische Eigenschaften.

Tag 5 – Mit Mikroorganismen nachhaltig produzieren (BioVT)

Zum Abschluss steht die Biotechnologie im Mittelpunkt. Die Schüler*innen erfahren, wie Mikroorganismen als „kleine Fabriken“ Medikamente, Lebensmittel oder Kunststoffe umweltfreundlich herstellen können. Der Workshop zeigt, wie Bakterien, Pilze und Algen zu nachhaltigen Produktionsprozessen beitragen – und lädt zum eigenen Experimentieren ein.

Tag 3 – Mit Zahnrädern das Klima retten – geht das wirklich? (MEGT)

Dieser Workshoptag widmet sich der Frage, welche Rolle Zahnräder und Getriebe in einer modernen, elektrifizierten Welt noch spielen. Neben dem CO₂-Fußabdruck klassischer Komponenten lernen die Teilnehmenden Chancen für nachhaltigere Lösungen kennen. Anhand von Modellen und realen Bauteilen montieren sie schließlich selbst ein Praxisgetriebe.

Tag 5: Studieren an einer Universität

In einer gemeinsamen Abschlussrunde erhalten die Teilnehmenden Einblicke in den Studienalltag an einer Universität, Unterschiede zur Schule und die Vorteile eines Uni-Studiums – mit viel Raum für Fragen rund um Studienwahl und Zukunftsperspektiven.