KI-gestützte Entwurfsmethoden in der Soft Robotik

Motivation

Die Soft Robotik beschäftigt sich mit der Entwicklung weicher und flexibler Roboter, bestehend aus elastischen Materialien. Durch diese Eigenschaften können die Roboter in sensiblen Bereichen oder schwer zugänglichen Umgebungen eingesetzt werden. Der aktuell oft versuchsgesteuerte orientierte Entwurf von Soft Robotern erfordert einen hohen Aufwand an Zeit und Ressourcen und ist meist anwendungsspezifisch.

Zur Berechnung der Bewegung von Soft Robots eignen sich

  • die Nichtlineare Finite-Elemente-Methode,
  • geometrisch exakte Balkenmodelle.

Im folgenden Video wird mithilfe einer Simulation auf Grundlage eines geometrischen exakten Balkenmodells der Arbeitsraum für eine vorgebene Geometrie eines weichen pneumatischen Biegeaktuators abgeleitet.

Einblicke in die Forschung

Soft Robot-Prüfstand

Der pneumatische Prüfstand ermöglicht die experimentelle Validierung und Verifizierung der entworfenen Soft Robotern. Hierbei können bis zu sechs unterschiedliche Drücke verwendet werden. Ein Stereo-Kamerasystem erfasst die Roboter aus zwei unterschiedlichen Blickrichtungen und ermöglicht durch die gleichzeitige Erfassung zweier Bilder eine Triangulation von Bildpunkten und somit eine dreidimensionale Rekonstruktion der Backbone oder von einzelnen Markerpunkten. Die Rekonstruktion der Backbone wird mithilfe eines markerlosen ICP-Algorithmus durchgeführt.

Förderung

Daring More Intelligence – Design Assistants in Mechanics and Dynamics

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – 501861263 – SPP2353

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