Mikrodrall

Das Projekt „Anwenderorientierte Charakterisierung von Mikrodrall auf Basis optischer Messeinrichtungen“ wird von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation für die Dauer von drei Jahren gefördert.

Förderung

Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation

Förderungsdauer: drei Jahre

 

Motivation

Systeme mit dynamischer Dichtfunktion sind im Fahrzeug- und Maschinenbau sehr weit verbreitet. Beispiel hierfür sind in Schmierstoff rotierende Antriebswellen, die durch sogenannte Radialwellendichtringe gegenüber der Umwelt abgedichtet werden müssen. In einem Fahrzeug sind z. B. mehr als 80 gegeneinander bewegte Dichtsysteme verbaut. Die Dichtheit wird dabei wesentlich von der Topografie der Wellenoberfläche beeinflusst. Unter Mikrodrall versteht man zufällig verteilte Mikrostrukturen auf der Bauteiloberfläche, die in ihrer Gesamtheit eine Vorzugsrichtung bezogen auf die Bauteilachse aufweisen und bei Rotation der Welle zu einer Förderwirkung von Schmierstoff führen können. Folge ist z. B. eine Leckage.

 

Ziel

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer auf optischer Messtechnik basierenden anwendungsorientierten Auswertemethode zur Bewertung des Mikrodralls bei statisch und dynamisch beanspruchten Dichtsystemen. Das zu entwickelnde Auswerteverfahren soll dem messtechnischen Anwender beim Aufbau fertigungsnaher Qualitätsregelkreise unterstützen. Es sollen Kenngrößen für Mikrodrall definiert werden, mit denen eine verlässliche Aussage über das Dichtverhalten von Bauteilgruppen ermöglicht wird.

 

Bearbeitung

Prof. Dr.-Ing. Jörg Seewig

Philipp Arnecke

 

Projektpartner

Daimler AG, Mercedes-Benz Werk Wörth

Daimler AG, Mercedes-Benz Werk Untertürkheim

Veröffentlichungen

 

 

Wir bedanken uns bei der Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation für die gute Zusammenarbeit und die erhaltene Förderung.

Weiterhin bedanken wir uns bei der Daimler AG und den Werken Wörth und Untertürkheim für die gute Zusammenarbeit.