ZEBRA-Abschlussveranstaltung: Digitale und KI-gestützte Straßenzustandserfassung
Am 20. August 2026 fand die Abschlussveranstaltung des mFUND-Projekts ZEBRA – ZEB- und Georadar-Datenerfassung sowie kombinierte Zustandsbewertung von kommunalen Straßen mittels automatisierter KI-Analysemethoden statt. Die Veranstaltung widmete sich der Präsentation der Projektergebnisse sowie der Demonstration der entwickelten digitalen Werkzeuge.
Im Rahmen des Projekts wurden ZEB-Daten, Ground-Penetrating-Radar-(GPR)-Daten, hochauflösende Straßenoberflächenbilder und georeferenzierte Positionsdaten kombiniert, um neue Ansätze für die Zustandsbewertung kommunaler Straßen zu entwickeln. Der Fokus lag dabei auf dem entwickelten Digital Twin, KI-basierten Methoden zur automatisierten Bewertung des Straßenzustands, interaktiven Dashboards für das Infrastrukturmanagement sowie den Ergebnissen der stadtweiten Messungen in Kaiserslautern.
Das Projektkonsortium bestand aus der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU), der HELLER Ingenieurgesellschaft mbH, der Geophysik GGD mbH sowie der Stadt Kaiserslautern. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen des mFUND, Projektträger war das DLR.
In der Abschlussveranstaltung wurden unter anderem der Projektüberblick und die erreichten Ziele, die GPR-Datenerfassung und -auswertung, digitale Zwillinge und Datenintegration, Anwendungen für Kommunen sowie die KI-basierte Analyse und das interaktive Dashboard vorgestellt.
Die Projektergebnisse zeigen das Potenzial einer kombinierten, datengetriebenen Analyse von Oberflächen- und Untergrundinformationen für die zukünftige kommunale Straßeninstandhaltung und das Infrastrukturmanagement. Ein repräsentativer Leuchtturm-Datensatz wurde über die Mobilithek veröffentlicht und steht für die weitere Nutzung durch Forschung, Verwaltung und Wirtschaft zur Verfügung.



