Nachhaltigkeit bei der Modellierung im Entwicklungsprozess

2024, Forschungsprojekt, Lars Spazierer
 

Betreuung durch Dr.-Ing. Damun Mollahassani Madjdabadi

Abstract

Nachhaltigkeit stellt einen zentralen Begriff aktueller Forschungsbemühungen in sämtlichen Domänen dar. Ein möglicher Ansatzpunkt für einen nachhaltigen Wandel liegt innerhalb der Entwicklung. Dabei kann ein besonderer Fokus auf die Modellierung gelegt werden. Mögliche Vorteile liegen dabei in der längeren Nutzungsdauer von Modellkomponenten, den Austausch zwischen verschiedenen Projekten und den effizienteren Umgang mit Human- und Kapitalressourcen. Ziel dieser Arbeit ist, es bestehende Ansätze der Wiederverwendung innerhalb des Engineerings zu analysieren und anhand von Nachhaltigkeitskriterien zu bewerten. Darüber hinaus soll die Frage geklärt werden, welche Anforderungen an eine nachhaltige Modellierung im Entwicklungsprozess gestellt werden können. Um diese Frage zu beantworten, werden die Ergebnisse der Analyse der Wiederverwendungsansätze herangezogen, um Anforderungen für den eine nachhaltige Modellierung abzuleiten. Die Bewertung der bestehenden Ansätze zeigt, dass die ausgewählten Nachhaltigkeitskriterien unterschiedlich gut erfüllt werden. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich Schwächen bestehender Ansätze und Notwendigkeiten ableiten. Diese können als Anforderungen formuliert werden und betreffen beispielsweise die Modularität, die Technologieoffenheit oder die Begrenzung des Aufwands. Aufbauend auf dieser Arbeit können sie ergänzt und validiert werden. Als nächster Schritt können die formulierten Anforderungen ein Ansatzpunkt für die Konzeption einer nachhaltigen Modellierung sein.