Industrie 4.0 grenzenlos

Industrie 4.0 und das Internet der Dinge sind international als wichtige Initiativen einer erfolgversprechenden industriellen Zukunft gesetzt: Wer macht das Geschäft mit den Daten aus der digitalen Fabrik? Deutschland hat die "Plattform Industrie 4.0", China "Made in China 2025", die USA das "Industrial Internet Consortium". Wer führt die vierte industrielle Revolution an? Die Digitalisierung der Industrie verändert die globale Wirtschaft und die Gesellschaft. Technologie liefert die Möglichkeiten. Der Mensch muss entscheiden, wie weit künstliche Intelligenz gehen soll. Und was Maschinen lernen müssen. Damit es neue, bessere Arbeit gibt statt weniger.
Das Industrial Internet
Das Engineering unterliegt derzeit einem massiven Wandel. Smarte Systeme und Technologien, Cybertronische Produkte, Big Data und Cloud Computing im Kontext des Internet der Dinge und Dienste sowie Industrie 4.0. Die Medien überschlagen sich mit Meldungen über die neue, die vierte industrielle Revolution (In USA spricht man von der dritten industriellen Revolution, The ECONOMIST April 2012). Der amerikanische Ansatz des „Industrial Internet“ beschreibt diese (R)evolution jedoch weitaus besser als der eingeschränkte und stark deutsch geprägte Begriff Industrie 4.0. Industrial Internet berücksichtigt den gesamten Produktlebenszyklus und adressiert sowohl Konsum‐ und Investitionsgüter als auch Dienstleistungen. Dieser Beitrag beleuchtet das zukunftsträchtige Trendthema und bietet fundierte Einblicke in die vernetzte Engineering‐Welt von morgen, auf Ihre Konstruktionsmethoden und ‐prozesse sowie auf die IT‐Lösungen.
Buchbeitrag
- Eigner, M.: "Das Industrial Internet - Engineering Prozesse und IT-Lösungen", in: Sendler, U. (Hrsg.): "Industrie 4.0 grenzenlos", 2. Aufl., Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 2016, S. 137 - 168. - ISBN 978-3662482773. [Link]