FOR 5701: Identifikation der Entstehungsmechanismen weiß anätzender Rissflanken und feinkörniger dunkler Zonen bei Ermüdungsbeanspruchung – Parallelen und Unterschiede (White and Dark)
Im Rahmen der von der DFG geförderten Forschungsinitiative „FOR5701 White & Dark“ untersucht Teilprojekt 3 die Entstehung und Wirkung von Fine Granular Areas (FGA) im Very High Cycle Fatigue (VHCF) Bereich an vergüteten martensitischen Stählen. Trotz intensiver Forschung ist bislang unklar, welche Mechanismen – zyklische Plastizität, lokale Karbidablösungen oder Rissflankenkontakte – die Bildung von FGA dominieren und wie Mittelspannung, Werkstoffzustand, Temperatur und C‑Gehalt diese Prozesse beeinflussen.
Zur Klärung dieser Fragen werden niedriglegierte Vergütungsstähle mit C-Gehalten zwischen 0,25 und 1,0 Ma.-% in verschiedenen Wärmebehandlungszuständen (32 ‑ 62 HRC) unter VHCF-Bedingungen (R = –2 bis 0,5) geprüft. Zyklische Mikroindentationsversuche erfassen das lokale Verfestigungsverhalten, während Bruchflächen- und Mikrostrukturanalysen die Mechanismen der FGA-Bildung aufzeigen. Ziel ist ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Rissinitiierung, FGA-Bildung und Werkstoffverhalten, um das Schädigungsverhalten hochfester Stähle im VHCF-Bereich umfassend zu beschreiben
Für weitere Infos: https://mv.rptu.de/projekte/for5701
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