Phosphatrückgewinnung mittels Adsorption

Die Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser gewinnt angesichts begrenzter natürlicher Vorkommen zunehmend an Bedeutung. Ein vielversprechender Ansatz ist die Rückgewinnung durch Adsorption und anschließende Desorption in einem Festbett.
Deshalb fokussiert sich dieses Projekt auf die Entwicklung und Optimierung eines Adsorptions-Desorptionsprozesses zur Phosphatrückgewinnung aus Abwasser. Dazu werden geeignete Adsorbentien charakterisiert und in Säulenversuchen hinsichtlich ihrer Eignung für Adsorption und Regeneration untersucht. Zudem werden das Langzeitverhalten und mögliche Degradationseffekte betrachtet. Aufbauend darauf wird ein Prozess mit zwei parallel geschalteten Kolonnen entwickelt, in denen abwechselnd Phosphat entfernt und das Adsorbens regeneriert wird. Experimente und Simulationen werden kombiniert, um den Prozess zu verstehen, zu optimieren und seine technische Umsetzbarkeit zu bewerten.
Zentrale Elemente des Projekts:
- Entwicklung eines Adsorptions-Desorptions-Prozesses zur Phosphatabtrennung in Kläranlagen
- Untersuchung der Prozessbedingungen und des Langzeitverhaltens
- Optimierte Kombination von Adsorptionsmittel und Prozessbedingungen durch experimentelle Studien
- Simulation des Adsorptions-Desorptionsverhaltens
- Untersuchung der Machbarkeit innerhalb von Kläranlagen durch Kombination von Simulation und Experimenten
Dieses Projekt ist Teil des Graduiertenkollegs WERA und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert - GRK 2908 – Projektnummer 503479768.

